Unbenanntes Dokument Personendetektoren, Herzschlagdetektoren, AVIAN, MDS Motion Detection System für die Personensuche / Fahrzeugkontrolle
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MDS
Movement Detection System
Personendetektor / Herzschlagdetektor

mds

 

Der MDS Personendetektor / Herzschlagdetektor wurde für die Aufgabe entwickelt, versteckte Personen auf Fahrzeugen und in deren Ladung zu detektieren.

 

Wichtigster Einsatz:

  • Kontrolle auf illegale Einwanderer
  • Fahrzeugkontrolle in Justizvollzugsanstalten
  • Fahrzeugkontrolle im Maßregelvollzug
  • Fahrzeugkontrolle gegen terroristische Risiken

in der Zufahrt zu Häfen, Flughäfen und anderen sicherheitsrelevanten Objekten.

 

Die Kontrolle erfolgt durch spezielle Sensoren, die auf das Fahrzeug aufgelegt werden und Messdaten an einen Rechner mit MDS Software übermitteln. Die Erfassung und Auswertung der Messdaten erfordert ca. 10 bis 20 Sekunden. Inklusive Auflegen und Abnehmen der Sensoren beträgt die gesamte Kontrollzeit weniger als 2 Minuten.

 

Besondere Merkmale der innovativen MDS Technologie

Im Gegensatz zu konventionellen Herzschlagdetektoren / Personendetektoren wertet MDS die gemessenen Schwingungen nicht nur über einen einstellbaren Schwellenwert aus sondern mit mehreren komplexen mathematischen Algorithmen. Die Algorithmen wurden anhand von großen Messserien an europäischen Lastkraftwagen aktuell 1994 im Auftrag einer europäischen Behörde entwickelt und werden permanent durch Auswertung von Kunden-Messdaten und eigenen Messdaten weiterentwickelt. Die Komplexität der Auswertungs-Algorithmen ermöglicht die Erkennung einer Struktur der Schwingungen, die durch Personen verursacht werden.

Fahrzeugeigene Schwingungen und Störungen, wie z.B. Setzung der Federung, etc... werden weitestgehend eliminiert. MDS kann mit Hilfe dieses Auswerteverfahrens mit mehrfach höherer Empfindlichkeit arbeiten und zusätzlich Schwingungsmuster erkennen, die konventionellen Verfahren verborgen bleiben.

Gleichzeitig wird die Anzahl von falschen ROT Meldungen (Falschalarm) erheblich reduziert. D.h., MDS kann eine große Anzahl von Fahrzeugen untersuchen, die aufgrund technischer Eigenarten oder Störungen ansonsten nur manuell kontrollierbar wären oder aufgrund des Falschalarms vergebens manuell untersucht werden.

Auch das bekannte „Verschlucken“ von Personenschwingungen, das früher bei verschiedenen Fahrzeugen vorkam und Personen undetektierbar machte, ist bei MDS unbekannt.

Steht für die Fahrzeugkontrolle keine geschlossene Halle zur Verfügung, so ist MDS trotzdem Einsatzfähig. Gegen Regen ist MDS weitgehend resistent. Windeinflüsse werden in hohem Masse kompensiert. MDS verfügt zu diesem Zweck über einen speziellen Windsensor, der Windschwingungen misst, so dass sie bei der Auswertung berücksichtigt werden können. Treten Bodenschwingungen durch Schwerverkehr, Eisenbahn, U-Bahn oder Baustellenverkehr auf, so können auch diese Störungen mit einem Bodensensor weitgehend kompensiert werden.

 

Systemkonfiguration

MDS besteht aus:

  • Rechner mit MDS Software und 17 Zoll Touchscreen Monitor
  • 1 Satz Messsensoren
  • Anschluss-Satz inkl. allen Kabeln, etc...

 

mdsmobil
Mobilversion (ohne Unterwagen)

 

 

Optionen:

Bedienerarbeitsplatz in einem Gebäude: Rechner (PC) in Towergehäuse
Bedienerarbeitsplatz im Freien: Wettergeschützter IP 54 Laptop (PANASONIC Toughbook)
Mobilversion: komplettes System in Aluminium „Flightcase“ (mit PANASONIC Toughbook)

 

Zusätzliche Option „Kabinensensor“

Moderne LKW Fahrerkabinen sind kippbar und stark Schwingungsgedämpft gelagert. Besonders bei großen Schlafkabinen kann es vorkommen, dass sich die Schwingungen einer Person in der Kabine nicht auf das Fahrgestell übertragen. Soll die Fahrerkabine nicht manuell kontrolliert werden, so bietet MDS einen zusätzlichen Kabinensensor mit Software an. Dieser Sensor misst gezielt die Schwingungen der Fahrerkabine. Die zusätzliche Software wertet die Messergebnisse der Kabine separat von der Messung am Chassis des Fahrzeuges aus.

lkwsensor

 

Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot mit ausführlicher Spezifikation.

Einen allgemeinen Ausschreibungstext im PDF Format erhalten Sie hier.

 

mdsbedien

 

Historie

Die Entwicklung des MDS Personendetektors / Herzschlagdetektors begann mit einem behördlichen Forschungsauftrag in 1994. Die bis dahin von der Auftrag gebenden Behörde eingesetzten Personendetektoren, auch Herzschlagdetektoren genannt, zeigten im Praxisbetrieb eine nur ungenügende Erfolgsquote. Nachdem der Hersteller keine Abhilfe schaffen konnte, wurde das MDS Entwicklungsteam beauftragt, die vorhandenen Personendetektoren / Herzschlagdetektoren zu untersuchen und zu verbessern. In den folgenden Testserien stellte sich heraus, dass die bisherige Technologie unzureichend und begrenzt war. Die Testserien führten aber zu Erkenntnissen, mit denen die Personendetektion durch das MDS Entwicklungsteam auf ein völlig neues wissenschaftliches Fundament gestellt wurde. Daraufhin wurde von der Behörde die Entwicklung und Lieferung des neuen MDS Personendetektors beauftragt.

Im Juni 1994 gingen die ersten zwei MDS Prototypen in Betrieb. Es werden seither ca. 8000 LKWs monatlich kontrolliert. Die Anzahl der detektierten Personen stieg mit dem MDS Herzschlagdetektor / Personendetektor auf das Dreifache gegenüber den zuvor eingesetzten Geräten. Die Technologie wurde weiter verbessert, sodass ab 2005 von mehreren hundert Personen jährlich, soweit nachprüfbar, keine einzige Person undetektiert blieb.

Zur Zeit finden in mehreren ausländischen Justizvollzugsanstalten, die bereits Herzschlagdetektoren im Einsatz haben, Verhandlungen statt, die bestehenden Geräte durch die zuverlässigen MDS Geräte zu ersetzen.

 

Das Problem der kleinen Zahl

Vor einer Beschaffung werden in der Regel Gerätetests veranlasst. Dabei werden nicht viel mehr als 100 bis 200 Messungen mit einer Testperson an Bord durchgeführt. Wenn es während der Tests nicht zu einer falsch GRÜN Anzeige kommt, d.h. zu einer falschen Freigabe eines Fahrzeuges, so heißt das nur, dass die Detektionswahrscheinlichkeit besser ist als ca. 1 : 200. Wenn ein Gerät aber nur eine Erfolgsquote von 1 : 200 hätte, wäre das ein sehr schlechtes Ergebnis. Eine Bessere Aussage ist aber mit einer so geringen Anzahl von Tests nicht möglich!

Die oben genannte Behörde (siehe Historie) hatte, wie üblich, ebenfalls Tests vor der Beschaffung der Herzschlagdetektoren durchgeführt. Die mangelhafte Leistung der beschafften Geräte stellte sich aber erst heraus, als im Praxisbetrieb 8000 Fahrzeuge monatlich kontrolliert wurden und eine relativ große Anzahl von Personen undetektiert blieb.

Bei allen Anwendern, besonders aber im Justizvollzug, muss ein Maximum an Zuverlässigkeit gewährleistet sein. Hier kommt es darauf an, möglichst jede einzelne Person auf einem LKW zuverlässig zu finden.

Ein stark vereinfachtes Rechenexempel zeigt die Problematik: Wenn in einer Anstalt beispielsweise jährlich 5000 Fahrzeuge kontrolliert werden und es ist nur bekannt, dass die Erfolgsquote besser ist als 1 : 200, so muss zumindest theoretisch damit gerechnet werden, dass ca. 25 Personen unentdeckt bleiben. Werden in einem Hafen jährlich 100.000 Fahrzeuge kontrolliert und es ist nur bekannt, dass die Erfolgsquote 1: 200 beträgt, so können theoretisch 500 Personen undetektiert bleiben.

Dieses Einfache Beispiel zeigt, dass kleine Testserien keine Aussagekraft über die Leistungsfähigkeit eines Personendetektors / Herzschlagdetektors besitzen.

 

MDS, der am besten kontrollierte Personendetektor

Seit 2004 wurden rund 3000 Fahrzeugprüfungen mit Testpersonen an Bord durch das MDS Team aufgenommen und ausgewertet. Die Messdaten von über 200.000 weiteren Fahrzeugkontrollen von Kunden wurden heruntergeladen und mit den Daten der 3000 eigenen Prüfungen überarbeitet und verifiziert. Aus dieser einzigartigen Menge von Daten resultiert die bekannte hohe Zuverlässigkeit des MDS Systems. Das spezielle, neu entwickelte Messverfahren des MDS trägt zusätzlich dazu bei, die statistische Erfolgsquote um ein vielfaches zu erhöhen. 

Messdaten werden auch weiterhin permanent bei Kunden erfasst, regelmäßig heruntergeladen und mit den vorhandenen Daten abgeglichen und verifiziert.

Selbstverständlich gibt es keine 100 %ige Sicherheit. Werden aber von MDS Geräten jährlich mehrere hundert versteckte Personen detektiert, ohne dass dabei eine einzige Person unentdeckt bleibt, so ist die vertrauenswürdige Zuverlässigkeit deutlich bewiesen.

Bei einem, in Frankreich durchgeführten Vergleichstest MDS gegen Handkontrolle war das MDS mit 100 %iger Detektion sogar der Handkontrolle weit überlegen.

 

mdscheckpoint

 

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Information: TECHNOLOG hat bis 2004 den AVIAN Herzschlagdetektor vertrieben. Dieses Gerät haben wir ab 2004 durch den neuen MDS Personendetektor ersetzt. Auf Anfragen nach dem AVIAN Gerät bieten wir heute grundsätzlich nur noch das bekannte MDS Gerät an.

 

 

 

TECHNOLOG Systems GmbH
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